Berlin war eine Reise wert

Berlin war eine Reise wert

Dass die Bundeshauptstadt Berlin immer eine Reise wert ist, davon konnten sich im Oktober 19 Mitglieder und Freunde des Bodensee-Presseclubs (BPC) Friedrichhafen überzeugen.

Sie nahmen auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Benjamin Strasser an einer Informationsfahrt teil, die vom Bundespresseamt organisiert wurde. Strasser vertritt die FDP im Wahlkreis Ravensburg und betreut für seine Partei die gesamte Region Oberschwaben und Bodensee.

Zusammen mit weiteren Gästen des Abgeordneten ging die Busfahrt noch in frühmorgendlicher Dunkelheit nach Berlin. Die erste Begegnung mit Benjamin Strasser gab es bereits am Abend beim gemeinsamen Abendessen im Hotel Park Plaza Berlin Kudamm. Launig unterhielt sich der FDP-Mann mit seinen Gästen aus Oberschwaben, wobei er von Tisch zu Tisch schlenderte.

Bevor er zu einem weiteren Termin aufbrach nutzte BPC-Vizepräsident Herbert Guth die Gelegenheit, um Strasser für die Einladung zu danken und ihm einen Zeppelin-Wein zu überreichen. Pralinen aus Friedrichshafen gab es dabei für Tina Liebsch von seinem Wahlkreisbüro in Weingarten, die die Reisegruppe begleitete. „Dass wir von unseren Besuchern ein Geschenk bekommen, das hat es noch nie gegeben“, dankten Strasser und Liebsch für die Aufmerksamkeit von Seiten des Presseclubs.

Die folgenden Tage waren angefüllt mit einer Vielzahl von Besichtigungen und politischen Informationsgesprächen. Bei einer Stadtrundfahrt, die sich an politischen Punkten Berlins orientierte, erhielten die Reisenden einen ersten Überblick zur Millionenmetropole. Es gab eine Führung durch die Gedenkstätte Berliner Mauer. Der Besuch an der Bernauer Straße blieb intensiv haften, zumal  dieser Ort beim Gedenken an den 30. Jahrestag des Mauerfalls immer wieder in der Berichterstattung der Medien auftauchte.

Es folgte eine Führung durch die Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Informationsgespräche in der Landesvertretung Baden-Württemberg und im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat rundeten das intensiv erlebte Programm ab.

Am nächsten Tag konnte eine Plenarsitzung des Deutschen Bundestags im Reichstagsgebäude verfolgt werden. In der Debatte ging es um die Neufassung der Grundsteuer. Es folgte eine Information über die Arbeit des Abgeordneten Benjamin Strasser, der nach der namentlichen Abstimmung zum Gesetzespaket zur Gruppe stieß. In seinem Gefolge begleiteten ihn der stellvertretende Fraktionsvorsitzende  der FDP im Bundestag sowie Landesvorsitzender von Baden-Württemberg Michael Theurer sowie seine Kollegen Florian Toncar und Renate Alt. Spannend zu hören war, wie sich Benjamin Strasser als Mitglied im Innenausschuss des Bundestags und Obmann der FDP-Fraktion im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Anschlags auf den Berliner Breitscheidplatz im Jahr 2016 intensiv in diese Materie einarbeitete.

Auch in Zukunft wird er hier viel Zeit aufwenden, um aufgetretene Unklarheiten bei der Bewältigung der Fahndungsarbeit durch die Behörden aufzudecken. Strassers Kollegen bescheinigten im Gespräch mit den Besuchern vom Bodensee dem jungen Abgeordneten, dass sich dieser in Berlin einen guten Namen gemacht habe. Beim Blick in die Zukunft zeigte sich Strasser optimistisch, dass seine Partei bei der nächsten Bundestagswahl über zehn Prozent der Wählerstimmen kommen werde. Am Rande des Treffens überreichte der Bundestagsabgeordnete ein kleines Geschenk an Helene Hölz, die an diesem Tag Geburtstag feiern konnte.

Dem Besuch der gläsernen Kuppel des Reichstagsgebäudes folgte am Nachmittag eine Besichtigung des Jüdischen Museums. Der Besuch in Berlin klang am Folgetag mit einer Sonderführung durch die Gedenkstätte Potsdamer Abkommen in Schloss Cecilienhof in Potsdam aus.

Auf der Heimfahrt gab es im Bus einen lebhaften Gedankenaustausch über die erlebnisreichen Tage sowie allgemeine politische Themen. Der Tenor aller Gespräche zwischen den BPC-Mitgliedern: Berlin ist eine Reise wert!

 

Text: Herbert Guth

 

 

Fotos: Christian Lewang, Herbert Guth