Trauer um Volker Geiling

Trauer um Volker Geiling

Volker Geiling, über drei Jahrzehnte lang Präsident des Bodensee-Presseclubs (BPC), starb nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren am 2. Februar 2020. Er wurde in aller Stille im engsten Familien- und Freundeskreis auf dem Neuen Friedhof in Tettnang beigesetzt.

Volker Geiling prägte über Jahrzehnte hinweg den 1983 gegründeten Bodensee-Presseclub. Er gab damals den Anstoß dafür, eine Vereinigung aus der Taufe zu heben, die lange Jahre eine Heimat für Journalisten aus der Zeitungsbranche sowie Fernseh- und Rundfunk bildete. Aber auch der Gedankenaustausch zwischen Medienarbeitern in den Unternehmen und Verwaltungen der Region Bodensee-Oberschwaben gehörte zu den grundlegenden Anliegen des BPC unter Führung von Volker Geiling. Heute gehören dem Club rund 80 Mitglieder an.

Zu seinem 50. Geburtstag hieß es in einer Laudatio für den seit 10. Oktober 1981 amtierenden Pressesprecher der Stadt Friedrichshafen: „Mit seinem berufsständischen Wirken hat er allen hier im Bodenseegebiet tätigen Medienschaffenden eine nicht zu unterschätzende Kommunikationsbasis gebaut und unser aller Selbstvertrauen nachhaltig gestärkt. Dabei kommt eine seiner wichtigsten Charaktereigenschaften zum Vorschein – sein integrierendes Wesen.“ Alle, die ihn kannten, wussten auch seine Dialogfähigkeit zu schätzen.

In der Zeit als Öffentlichkeitsarbeiter bei der Stadt Friedrichshafen brachte Volker Geiling gemeinsam mit Club-Mitglied Manfred Sauter das Buch „Zeppelins Erben“ heraus. Nach Eintritt in den Ruhestand kümmerte sich Geiling beileibe nicht nur um sein Briefmarken- und Münz-Hobby. Ihn ließ der Journalismus nicht los und so arbeitete er bis 2015 einige Jahre lang als freier Mitarbeiter für den SÜDKURIER Friedrichshafen.

Der Bodensee-Presseclub wird Volker Geiling immer in Erinnerung behalten. Viele Mitglieder verlieren mit ihm einen guten Kameraden.

Herbert Guth, seit 1981 ein Weggefährte und Freund des Verstorbenen